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Das Förderprogramm für Solarstromspeicher KfW 275 läuft zum Jahresende aus — Lohnen sich Solarbatterien dann noch?

2016-02-23 ⋅ Max Hildebrandt

Jetzt ist es offiziell — Die KfW Förderung für Solarspeicher läuft Ende 2015 aus. Wie Sie jetzt noch von der Förderung profitieren können.

Update 2016: siehe unten

Das KfW Programm 275 unterstützt den Kauf einer Solarbatterie mit bis zu 33% der Investitionskosten. Die Förderung macht den Speicher unter Kosten-Gesichtspunkten attraktiver, da sie den Preis effektiv senkt. Was passiert 2016? Lohnen sich Solarstromspeicher dann noch?

Es spricht einiges dafür, dass sich der Preisverfall bei den Systemen weiter wie bisher fortsetzt. Doch auch dann werden sich Solarbatterien ohne Förderung erst in etwa einem Jahr genauso rechnen wie geförderte Solaranlagen heute. Das bedeutet...

  • Interessenten, die kurzfristig den Kauf einer Solaranlage planen, oder die ihre ab 2013 installierte PV-Anlage nachrüsten möchten, sollten JETZT handeln und schnell ein Angebot anfragen. Dies ist Voraussetzung für den KfW-Antrag, den Sie so noch in diesem Jahr über Ihre Hausbank beantragt können.
  • Für Solaranlagen, die zwischen 2009 und 2012 installiert wurden, macht die Nachrüstung einer Batterie besonders Sinn. Der damalige Eigenverbrauchsbonus wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Batteriesystems aus. Er wird jedoch nur für die Laufzeit der EEG-Vergütung gezahlt. Für diese Photovoltaikanlagen ist daher eine zeitnahe Nachrüstung empfehlenswert. Ab dem ersten Quartal 2016, wenn die aktuell hohe Nachfrage nach dem Ende der KfW-Förderung nachlässt, könnten gute Kaufgelegenheiten entstehen. Insofern können auch die Besitzer dieser Anlagen indirekt von der Speicherförderung profitieren.

Für alle Kunden gilt: Nur mit der richtigen Speichergröße kann man eine hohe Wirtschaftlichkeit erreichen. Ist die Batterie zu groß, bezahlt man zu viel Geld für ungenutzte Kapazität — ist sie zu klein, werden die Kosten pro Nutzkapazität zu groß. Nutzen Sie jetzt unseren Online-Rechner auf enerkeep.com, ermitteln Sie Ihre optimale Batteriegröße schnell und einfach — und holen Sie sich sofort Angebote von qualifizierten Fach-Installateuren.

Wie funktioniert die KfW Förderung (KfW 275)?

Seit 1. März 2013 gibt es den Zuschuss für PV-Anlagen bis 30 KWp Nennleistung. Der Mechanismus: Über einen Tilgungszuschuss wird der Speicher gefördert und somit finanziell attraktiver. Der Zuschuss wird nicht direkt ausgezahlt, sondern der KfW-Kredit wird quasi nur zu 70% zurückgezahlt. Gefördert werden bis zu 30% der Kosten für den Solarspeicher, bei Neuinstallationen der Solaranlage (maximal bis zu 600 Euro pro KWp der PV-Anlage), und sogar bis zu 33% (660 Euro pro kWp der PV-Anglage) bei Speicher-Nachrüstungen an bestehende PV-Anlagen.

Wie Sie jetzt noch zur Förderung kommen

Der Weg zur KfW-Förderung umfasst drei zentrale Schritte, die Sie jetzt so schnell wie möglich abschließen sollten:

  1. Auswahl des passenden Produkts
  2. Einholung von Angeboten durch enerkeep
  3. Ausfüllen der Formulare und Beantragung des Kredits über die Hausbank

Der Stichtag für einen gültigen Antrag ist dessen Eingangsdatum bei der KfW. Sie müssen jedoch eine Bearbeitungszeit Ihrer Hausbank mitberücksichtigen. Nach fristgerechter Antragstellung folgt die Kreditzusage meist nach wenigen Tagen. Die fachgerechte Installation des Batteriespeichersystems muss spätestens 18 Monate nach dieser Kreditzusage erfolgen und gegenüber der Hausbank nachgewiesen sein. Die Mittel aus der Förderung werden allerdings nach Verfügbarkeit vergeben, so dass Sie die Installation besser zeitnah durchführen sollten.

Die Zeit für die Angebotserstellung durch einen Installateur sollte als Vorlauf bei der Antragstellung beachtet werden.

Unser Speicherrechner hilft Ihnen diese Zeit entscheidend zu verkürzen. Finden Sie jetzt schnell den für Sie passenden Speicher, und holen Sie sich unverbindlich Angebote ein. So realisieren Sie Ihr Projekt möglichst schnell und profitieren noch von der Förderung.

Gerne unterstützen wir Sie auch im weiteren Verlauf, damit Sie den Prozess beschleunigen und die Förderung rechtzeitig beantragen können. Rufen Sie uns jederzeit an oder hinterlassen Sie uns eine Nachricht und Ihre Emailadresse im Chatfenster.

Was passiert ab 2016?

Die Preise für Solarbatterien sind spätestens seit der Vorstellung des Tesla Powerwall stark in Bewegung. Um das Ende der KfW-Förderung abzufedern müssten sie jedoch erheblich fallen. Das tun sie bereits. In Deutschland laut offiziellem Monitoringbericht mit etwa 18% pro Jahr seit 2013. Somit werden wir günstigere Preise sehen, doch es wird einige Zeit dauern bis die wegfallende KfW-Vergünstigung ausgeglichen wurde.

Mit dem Auslaufen der Förderung könnte sich der Preisverfall im Frühjahr 2016 kurzfristig beschleunigen. Für Betreiber, die ihre PV-Anlagen in den Jahren 2009-2012 installiert haben wird die Marktsituation dann sehr spannend: Sie können noch heute von dem damaligen Eigenverbrauchsbonus profitieren, der sich sehr positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Speichersystems auswirkt. Zu lange warten sollten sie jedoch nicht, denn der Eigenverbrauchsbonus hat nur eine begrenzte Laufzeit. Im ersten Quartal 2016 könnte sich günstige Einkaufskonditionen ergeben, die Sie nutzen sollten.

Unser Tipp: Ein AC-System ist unter Abrechungs-Gesichtspunkten besonders interessant. Gerne erklären wir Ihnen warum, kontaktieren Sie uns einfach im Chatfenster! Oder nutzen Sie die Filterfunktion unseres Speicher-Rechners zur Auswahl Ihres optimalen Systems.

Fazit

Es wird dauern bis sich Solarbatterien für neue Solaranlagen wieder so rechnen wie heute. Interessenten für neue Solaranlagen sollten die KfW-Förderung deshalb jetzt mitnehmen. Sie können den KfW-Förderantrag noch in diesem Jahr bei Ihrer Hausbank einreichen. Grundlage ist ein Angebot von einem Installateur. Dabei helfen wir Ihnen gerne, kostenlos & unverbindlich. Für Nachrüstungen bei vor 2013 errichteten PV-Anlagen sollte man bis Anfang 2016 abwarten. Halten Sie sich über unseren Newsletter auf dem Laufenden.

Update: Die neue Speicherförderung startet im März 2016

Ab März 2016 startet das KfW-Förderprogramm für Solarbatterien (KfW 275) neu und in modifizierter Form. Die Vorläufige Version des neuen Förderprogramms kann hier abgerufen werden. Die Bundesregierung fördert damit den Kauf von Solarstromspeichern in Form von Tilgungszuschüssen, die für KfW-Kredite gewährt werden. Die wichtigsten Voraussetzungen:

  • Die Förderung gilt für Photovoltaikanlagen kleiner als 30 kWp, die nach dem 31.12.2012 installiert wurden.
  • Die maximale Leistungsabgabe der PV-Anlage am Netzanschlusspunkt muss auf 50% der installierten Leistung begrenzt werden (die restlichen 50% können für den Speicher genutzt werden).
  • Der Batteriespeicher muss eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von 10 Jahren vorweisen.
  • Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme muss nachweisbar durch eine vom Hersteller qualifizierte Fachkraft erfolgen.
  • Der Zuschuss zur Tilgung des KfW-Kredits beträgt zunächst 25% und nimmt ab Juli 2016 halbjährig um 3 Prozentpunkte ab:
AntragszeitraumAnteil an förderfähigen Kosten
01.03.2016 — 30.06.201625%
01.07.2016 — 31.12.201622%
01.01.2017 — 30.06.201719%
01.07.2017 — 31.12.201716%
01.01.2018 — 30.06.201813%
01.07.2018 — 31.12.201810%

Achtung: Für das Förderprogramm stehen nur 30 Millionen Euro bis Ende 2018 zur Verfügung. Der Zuschuss wird nur ausgezahlt, so lange der KfW diese Mittel zur Verfügung stehen. Bei aktuellen Preisen wären dies etwa 20.000 Systeme — so viel, wie allein in 2015 installiert wurden! Schnell sein lohnt sich also, denn es gibt keine Garantie, dass die Fördermittel bis Ende 2018 zur Verfügung stehen.

Die KfW-Förderung ist unter Umständen mit weiteren Zuschüssen kombinierbar, soweit das Zweifache der Förderung aus dem KfW-Förderprogramm nicht überschritten wird. Zusätzliche Zuschüsse gibt es zum Beispiel in den folgenden Städten und Regionen:

  • In Bayern unterstützt das “10.000 Speicher Programm” die Neuanschaffung von Speichern mit bis zu 8.000 Euro
  • Im Saarland werden über die “Förderung von elektrischen Energiespeichersystemen (EnS)” mit einer Größe zwischen 3 und 30 kWh mit bis zu 30000€ gefördert. Die Höhe der Förderung kann dabei je nach erreichtem Autarkiegrad zwischen 35% und 55% der Ausgaben betragen.
  • Die Altbausanierung Serviceagentur (SAGA) der Stadt Düsseldorf unterstützt die Installation von Batteriespeichersystemen mit bis zu 20% der Brutto-Investitionskosten.
  • In Möhrfelden-Walldorf (Raum Frankfurt a.M.) wurde erst kürzlich das “Solarförderprogramm 2020” gestartet. Um Anreize für Speichergeräte zu schaffen wurden im städtischen Haushalt 30.000 Euro zur Förderung für private Investoren bereitgestellt.
  • Nordrhein-Westfalen prüft aktuell die Aufnahme von Speichern in das Programm “Progress.NRW”.
  • Weitere Kommunen planen bereits eigene Förderprogramme. Bleiben Sie über die neusten Entwicklungen informiert: enerkeep.com/blog

Sprechen Sie uns für weitere Informationen oder zur Klärung der Kombinierbarkeit jederzeit gerne an!

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