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Mehr Eigenstrom, mehr Freiheit: Solarstromspeicher


Sie suchen die ideale Solarbatterie? Suchen Sie nicht weiter!

Finden Sie Ihre optimale Solarbatterie »

Wir lieben Solarstromspeicher! Denn sie bedeuten…

  1. Mehr Eigenstrom: Behalten Sie mehr von Ihrem günstigen Solarstrom im eigenen Haus! Damit haben Sie Ihre eigene, private, nachhaltige Strompreisbremse.
  2. Mehr Freiheit: Machen Sie sich zu 60-80% Strom-unabhängig. Versorgen Sie sich einfach selbst, auch bei Stromausfall.
  3. Mehr Mitgestalten: In der Community untereinander Strom austauschen, Netz stabilisieren und die Energiewende voranbringen. Solarbatterien potenzieren die Macht der dezentralen Erzeuger!

Doch welcher Speicher ist am besten? Wir haben uns ausgiebig damit befasst. Alle relevanten technische Daten finden Sie unten. Die schnelle Antwort lautet:

  • Die beliebtesten 5 Hersteller von integrierten Solarstromspeichern sind Sonnen, E3/DC, SENEC, SMA und Solarwatt
  • Überraschend: auch wir sehen diese Produkte als führend, aber wir bewerten sie auf Grund von anderen Kriterien — Kriterien, die wir für die relevantesten halten...

Um mehr über diese Kriterien zu erfahren, lesen Sie einfach weiter...

Tipp: Nicht sicher, welche technischen Kriterien es überhaupt gibt? In unserem Know-How Bereich führen wir Sie Schritt für Schritt durch die technischen Merkmale eines Batteriespeichers.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es 3 Faktoren gibt, die wichtig sind um Solarbatterien richtig zu vergleichen. Diese sind:

  1. PerformanceIm täglichen Betrieb unterscheiden sich die Systeme sehr stark darin, wie viel Energie sie tatsächlich speichern und auch wirklich zur Verfügung stellen. Technisch messbar ist dies etwa bei der Effizienz (Stichwort: Standby-Energieverbrauch des Systems), in der benötigten Zeit zum vollen Laden und Entladen des Speichers, und in der Reaktionszeit auf einen plötzlichen Verbauchsanstieg (beispielsweise durch Herd, Trockner, Wasserkocher, Staubsauger oder auch Elektroauto).
  2. LanglebigkeitDie Langlebigkeit ist direkt mit der Qualität von Batteriezellen und des Systems verknüpft. Auch die Sicherheit des Systems hängt von der Langlebigkeit ab, denn besonders bei den Batteriezellen werden Sicherheit und Lebensdauer maßgeblich von der Qualität der verwendeten Rohmaterialien und deren Verarbeitung bestimmt. Batteriezellen unterscheiden sich enorm bei der garantierten Anzahl an Zyklen, bei der Kalendarischen Lebensdauer, sowie bei der Erfüllung von Sicherheitsnormen. Ein namhafter Zellhersteller ist wichtig, aber auch das Design des Gesamtsystems ist entscheidend und sollte wichtige Normen erfüllen.
  3. PreisAuch wenn die Investitionskosten oftmals im Vordergrund stehen, entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind die “Kosten pro gespeicherter kWh” innerhalb der Produktlebenszeit. Dieser Wert hängt direkt mit der Langlebigkeit und Performance des Systems zusammen. Vor allem aber die richtige Auslegung der Speicherkapazität spielt in diesem Punkt eine wichtige Rolle: Ist die Nutzbare Kapazität zu klein, werden die spezifischen Investitionskosten (in Euro pro Nutzbarer Kapazität) zu hoch. Ist die Batterie hingegen zu groß, wird sie nicht genug ausgelastet und ggf. in einem ungeeigneten Betriebspunkt betrieben, was sich negativ auf Effizienz, Lebensdauer und damit auf das Ziel eines höheren Eigenverbrauchs und guter Wirtschaftlichkeit auswirkt.

Tipp: Nicht sicher, welche Batteriegröße am besten für Sie ist? Mit unserem Speicherrechner ermitteln Sie die optimale Größe in wenigen Sekunden.

Warum sind diese Faktoren so wichtig?

1. Die Performance (A) bestimmt die Energiemenge, die der Speicher pro Jahr zur Verfügung stellen kann - und damit den Wert des möglichen jährlichen Ertrags in kWh und Euro.

Grafik zeigt die Performance als ersten wichtigen Faktor zur Bewertung eines Energiespeichers. Die Performance definiert sich durch die Energiemenge, die der Speicher pro Jahr zur Verfügung stellen kann - und damit durch den Wert des jährlichen Ertrags in kWh und Euro. Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Performance Effizienz Wirkungsgrad C-Rate

2. Die Langlebigkeit (B) bestimmt, wie viele Jahre das Speichersystem seinen Dienst tut - und damit die Höhe der kumulierten Jahresgewinne am Ende der Laufzeit.

Grafik zeigt die Langlebigkeit als zweiten wichtigen Faktor zur Bewertung eines Energiespeichers. Die Langlebigkeit beeinflusst die Höhe der kummulierten Gesamteinnahmen am Ende der Laufzeit maßgebllich. Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Kalendarische Lebensdauer Zyklen Zellhersteller

3. Der Preis (C) bestimmt, nach wie vielen Jahren sich das Speichersystem amortisiert hat.

Grafik zeigt den Preis als dritten wichtigen Faktor zur Bewertung eines Energiespeichers. Der Preis , bestimmt nach wie vielen Jahren sich das Speichersystem amortisiert hat. Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Performance Lebensdauer Preis Kosten optimale richtige Größe Kapazität

Warum ist die richtige Größe / Dimensionierung entscheidend?

Batterie zu groß

Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Performance Lebensdauer Preis Kosten optimale richtige Größe Kapazität

Ist die Batterie groß, können Sie zwar mehr Eigenverbrauch und eine höhere Autarkie erreichen - die Batterie ist jedoch auch sehr teuer, oftmals zu teuer um sich zu amortisieren. Es entsteht ein Mißverhältnis zwischen Investitionskosten und jährlichem Ertrag.

Batterie zu klein

Description: Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Performance Lebensdauer Preis Kosten optimale richtige Größe Kapazität

Ist die Batterie zu klein ausgelegt, liegen die absoluten Investitionskosten zwar niedriger, doch auch der Nutzen ist erheblich geringer, da weniger Eigenverbrauch erreicht wird. Die Folge: Die Batterie amortisiert sich nur sehr langsam


Optimale Batteriegröße = Höchste Rendite

Die optimale Auslegung einer Batterie bestimmt maßgeblich deren Wirtschaftlichkeit. Nur mit der richtigen Batteriegröße kann man das optimale Verhältnis zwischen Investitionskosten und Jährlichem Ertrag erreichen und dadurch die Amortisationszeit minimieren:

Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Wirtschaftlichkeit Autarkie richtige optimale Größe Kapazität

Tipp: Mit unserem Speicherrechner ermitteln Sie die optimale Größe in wenigen Sekunden.

Für wen lohnen sich Solarbatterien?

Speicher-Nachrüstung für bestehende PV-Anlagen

Bei der Nachrüstung einer Solaranlage mit einem Stromspeicher kommt es vor allem darauf an, WANN Sie Ihre PV-Anlage in Betrieb genommen haben. Denn dies bestimmt...

  1. die Höhe und den verbleibenden Zeitraum für die Einspeisevergütung
  2. ob und welchen Eigenverbrauchsbonus Sie geltend machen können
  3. welche Förderungen (bspw. KfW) in Frage kommen

Wir haben für alle Jahrgänge Wirtschaftlichkeitsberechnungen in Hinblick auf diese drei Faktoren durchgeführt und die Ergebnisse untereinander verglichen: Die folgende Tabelle gibt einen Überblick, für welchen Zeitpunkt der Inbetriebnahme der PV-Anlage sich ein Speicherkauf JETZT am meisten lohnt. Für den “Enerkeep Speicher-Wert-Index” haben wir das beste Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsberechnung mit 10 bewertet und das schlechteste mit 0. So kann der Index als Maßstab für die Wirtschaftlichkeit eines Speichers genutzt werden: Bei Werten über 5 macht die Anschaffung eines Speichers Sinn, bei Werten darunter sollte man mit dem Kauf besser noch ein paar Jahre abwarten und die hohen Einspeisetarife mitnehmen.

JahrQuartalEinspeise-tarif [€ct./kWh]Eigen-verbrauchs-bonus [€ct./kWh]Bonus für >30% Eigen-verbrauch [€ct./kWh]KfW?Enerkeep Speicher-Wert-Index [10=Speicher macht Sinn]Kommentar
2000Q1-Q450,628,0Hoher Einspeisetarif, aber für nur noch wenige Jahre.
2001Q1-Q450,626,8
2002Q1-Q448,16,0
2003Q1-Q445,75,4
2004Q1-Q457,41,8Hoher Einspeisetarif mit noch einigen Jahren Laufzeit: Einspeisung macht mehr Sinn als Speicherung
2005Q1-Q454,531,2
2006Q1-Q451,80,7
2007Q1-Q449,20,3
2008Q1-Q446,750,0
2009Q1-Q443,0125,018,3Eigenverbrauchs-bonus: Speichern rechnet sich!
2010Q139,1422,768,5
Q239,1422,768,5
Q334,0517,6722,0510,0Eigenverbrauchs-bonus + spezieller Bonus ab einer Eigenverbrauchs-quote von 30% (was mit Speichern leicht erreichbar ist): Speichern lohnt sich! Übrigens: Mit AC-Systemen holen Sie mehr aus dem Bonus heraus!
Q433,0316,6521,0310,0
2011Q128,7412,3616,749,8
Q228,7412,3616,749,8
Q328,7412,3616,749,8
Q428,7412,3616,749,8
2012Q124,438,0512,439,5
Q219,506,6Niedrige Einspeisetarife machen Speicher attraktiv
Q318,926,8
Q418,547,0
2013Q117,02Ja8,2Kontinuierlich absinkende Einspeisetarife + Speicherförderung der KfW (bis zu 33% der Speichersystem-kosten) machen Speicher attraktiv!
Q215,92Ja8,5
Q315,07Ja8,8
Q414,27Ja9,1
2014Q113,68Ja9,4
Q213,28Ja9,4
Q312,88Ja9,4
Q412,65Ja9,5
2015Q112,56Ja9,5
Q212,47Ja9,6
Q312,37Ja9,6
Q412,31Ja9,8
2016Q112,31Ja9,8
Q212,31Ja9,8
Q312,31Ja9,8
Q412,31Ja9,8

Tipp: Generell empfehlen wir bei Nachrüstungen immer den Einsatz von AC-Systemen, es sei denn ein Wechselrichter müsste ausgetauscht werden. Aber vor allem, wenn für Sie die Eigenverbrauchsboni von 2009 bis 2012 gelten, gibt es bei AC-Systemen einen besonderen Vorteil: Der Bonus wird bei AC Systemen auf den Strom bezahlt, die in die Batterie HINEIN fließt! Verluste des Speichers werden somit auch vergütet. Bei einem DC-System wird hingegen nur der Strom vergütet, die aus dem Speicher HERAUS fließt - nach Abzug der Speicherverluste.

Anlagen von 1990 — 2003

Die Pioniere unter den PV-Anlagenbetreibern erhalten eine relativ hohe Einspeisevergütung, welche die damaligen Kosten der Technik wiederspiegelt. Allerdings nur noch für wenige Jahre. Danach wird ein Speicher wichtig, denn die vormals hohe Vergütung fällt dann vermutlich deutlich unter den Haushaltsstrompreis. Über den Tag betrachtet bedeutet dies, dass der Strom tagsüber für wenig Geld an den Versorger verkauft wird und am Abend zu deutlich höheren Preisen wieder zurück gekauft werden muss. Ein Minusgeschäft, dass ein Speicher abmildert, denn durch ihn muss weniger Strom erst günstig verkauft und später teuer zurück gekauft werden!

Anlagen von 2004 — 2008

Im Jahr 2004 wurde der Einspeistarif gegenüber den Vorjahren nochmals deutlich angehoben, um die Entwicklung des damals noch sehr jungen Solarmarktes zu unterstützen. Anlagen, die zwischen 2004 und 2008 installiert wurden, erhalten deshalb ein sehr hohe Einspeisevergütung, und dies noch für mehrere Jahre. Sollte ein Wechselrichter innerhalb der kommenden Jahr ausfallen, könnte man einen DC-Speicher erwägen. Spätestens ab 2024, wenn die Vergütung beginnt wegzubrechen, macht aber auch hier ein Speicher absolut Sinn.

Anlagen von 2009 — 2010 (Q2)

Von Anfang 2009 bis Mitte 2010 hat die Bundesregierung einen ersten einfachen Eigenverbrauchsbonus für Solaranlagen eingeführt. Dieser macht auch heute noch einen Speicher, der in diesem Zeitraum angeschafft wurde, interessant. Allerdings wird diese Extravergütung, die zusätzlich zur Einspeisevergütung gezahlt wird, nur für die 20-jährige Dauer der Einspeisevergütung gewährt. Interessenten sollten sich daher zeitnah einen Speicher anschaffen, denn jedes Jahr Vergütung zählt für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit!

Anlagen von 2010 (Q3) — 2012 (Q1)

Seit Juli 2010 bis Anfang 2012 wurde der Eigenverbrauchsbonus sogar noch weiterentwickelt. Denn jetzt gab es ab einer Eigenverbrauchsquote von 30% noch einmal einen Zuschuss. Und Anteile über 30% sind mit einer Batterie ohne weiteres zu erreichen! Übrigens: mit AC-Systemen holen Sie noch mehr aus dem Bonus heraus, denn dann wird der IN die Batterie fließende Strom als Grundlage für die Zahlungen genommen. Die Effizienzverluste und der Standby-Verbrauch, den vor allem Lithium-basierte Systeme haben, spielen also keine Rolle.

Anlagen von 2012 (Q2) - 2012 (Q4)

Seit 2012 machen die sinkenden Einspeisevergütungen auch Speicher bei Neuinstallationen von PV-Anlagen interessant, denn die Kosten für Solarstrom ist nun erheblich günstiger als der Strom vom Versorger. Eine Solarbatterie kann somit den Eigenverbrauch der günstig selbst erzeugten Energie erhöhen und so die Stromrechnung beim Versorger dauerhaft reduzieren.

Anlagen ab 2013

Seit März 2013 gibt es auch ein bundesweites Förderprogramm der KfW. Dadurch werden Speicher noch attraktiver. Bisher wurden bis zu 33% der Anschaffungskosten vom Staat übernommen. Aktuell wird das Programm neu aufgelegt, wobei wir davon ausgehen, dass die Förderbedingungen im Kern gleich bleiben, jedoch möglicherweise die Anforderungen an die Speichersysteme im Sinne der Netzdienlichkeit etwas steigen könnten. Verfolgen Sie unseren Blog um auf dem Laufenden zu bleiben.

Für neue Solaranlagen: Mit oder ohne Batterie?

Diese Frage ist selbst für Profis schwer zu beantworten, denn: mit der reinen PV-Anlage bekommt man immer den günstigsten Solarstrom. Man muss dabei aber beachten, dass eine PV-Anlage ohne Speicher zwar sehr günstig Strom herstellen kann, jedoch vom durchschnittlichen Jahresverbrauch eines Haushalts aber nur 30-40% abdeckt. Der Rest muss teuer vom Versorger hinzugekauft werden.

Mit einem Speicher werden die selbst genutzten kWh (aufgrund der höheren Anfangsinvestition) zwar rechnerisch teurer, es können aber 60-80% des Verbrauchs abgedeckt werden, so dass die Gesamtrechnung mit Speicher auf lange Sicht meist günstiger ist. Abgesehen von einer viel höheren Energieunabhängigkeit an sich, kann sich die Investition in einen Speicher dadurch auch finanziell auszahlen.

Was ein Speicher in finanzieller Hinsicht definitiv bietet: Schutz gegen weiter steigende Strompreise. Eine Solarbatterie ist Ihre eigene, private, nachhaltige Strompreisbremse!

Details zu den drei Top-Faktoren

1. Performance

Wie viel Energie ein Batteriespeicher täglich speichern kann, hängt stark von der maximalen Lade- und Entlade-Leistung des Systems ab. Zusammen mit der tatsächlich Nutzbaren Kapazität kann so die Zeit zum vollen Laden und Entladen des Speichers berechnet werden. Man kann dies vergleichen mit der Öffnung einer Thermoskanne: Die Öffnung der Thermoskanne entscheidet, wie schnell die Kanne befüllt (und entleert) werden kann.

Wie viel Energie der Speicher nach dem Laden wieder zur Verfügung stellt, hängt maßgeblich von der Effizienz bzw. dem Wirkungsgrad des Speichersystems ab. Angaben auf Datenblättern sollten hier genau hinterfragt werden, denn oft beziehen sie sich nur auf den Wirkungsgrad der Batteriezellen. Es kommen aber noch Wandlungsverluste der internen Batterie-Wechselrichter, der Standby-Energieverbrauch des Systems, sowie die Selbsentladung der Zellen hinzu.

2. Langlebigkeit

Die Lebensdauer eines Batteriespeichers hängt einerseits von dessen optimalen Betrieb ab. Vor allem aber die Kalendarische Lebensdauer der Batteriezellen und die garantierte Anzahl an Zyklen bestimmen die Langlebigkeit des Systems.

Bleiben wir beim Beispiel der Theromskanne, so kann man die Alterung von Batterien mit zwei Effekten vergleichen:

  • Zyklen-Lebensdauer: Es entsteht ein Verschleiß durch Nutzung: Nach einer bestimmten Anzahl von Füllungen (Zyklen), lagern sich Reststoffe ab, die die Thermoskanne irgendwann unbrauchbar machen.
  • Kalendarische Lebensdauer: Es entsteht auch ein Verschleiß durch zeitliche Alterung: Auch wenn die Thermoskanne selten benutzt wird, verschleißt das Material nach einiger Zeit.

Zyklen-Lebensdauer

Einerseits altert eine Batterie durch die Häufigkeit des Be- und Entladens, also durch Zyklen. Die Anzahl an Zyklen findet man in den meisten Datenblättern. Generell altert die Batterie im täglichen Betrieb schneller...

  • Je größer die Entladungstiefe ist
  • Je größer der verwendete Be- und Entladestrom ist
  • Je extremer die Temperaturen sind, der die Batterie ausgesetzt ist (kalt oder warm)

Die Angabe der garantierten Zyklen im Datenblatt hängt demnach immer von diesen Faktoren ab.

Beispiel: Ein Hersteller garantiert: 3.000 Zyklen bei 80% DoD, C5 und RT. Dies bedeutet, die 3.000 Zyklen werden erreicht bei maximal 80% Entladungstiefe, einem maximalen Ladestrom von 20% der Nominalen Kapazität und bei Raumtemperatur.

Wichtiger als Zyklen: Die Kalendarische Lebensdauer

Viel wichtiger als die Lebensdauer nach Zyklen ist die Kalendarische Lebensdauer einer Batterie. Diese findet durch zeitliche Materialalterungsprozesse innerhalb der Batterie statt. Da mit Solarbatterien zwischen 150 und 300 Zyklen pro Jahr erreicht werden können, kann es sein, dass die Kalendarische Lebensdauer VOR dem Erreichen der Zyklen-Lebensdauer erreicht wird!

Beispiel: Der Hersteller einer Bleibatterie gibt eine Kalendarische Lebensdauer von 12 Jahren und eine Zyklen-Lebensdauer von 3.000 an. Auf Grund des individuellen Verbrauchsprofils, sowie des individuellen Produktionsprofils der PV-Anlage des Nutzers, werden mit der Solarbatterie durchschnittlich 200 Zyklen pro Jahr erreicht. Nach 12 Jahren hätte der Nutzer also nur 2.400 Zyklen erreicht. In diesem Fall wäre das kalendarische Ende der Lebensdauer erreicht worden, bevor die garantierte Anzahl an Zyklen erreicht werden konnte.

Da die zeitliche Alterung keinen Nutzen bringt, sollte die Anzahl an garantierten Zyklen wenn möglich mit dem Erreichen der Kalendarischen Lebensdauer zusammenfallen. Dies ist besonders bei Blei-Batterien der Fall. Die meisten Lithium-Batterien sind sehr zyklenfest und erreichen als PV-Speicher das Ende ihrer Kalendarischen Lebensdauer fast immer VOR der Zyklenlebensdauer.

Hinweis: Eine hohe Anzahl an granatierten Zyklen ist generell ein Indiz für hohe Qualität! Besonders bei Lithium-Zellen kann man bei hohen Zyklenzahlen von hochwertigen Materialien und Verarbeitung, und damit auch von einer hohen Kalendarischen Lebensdauer, sowie einer hohen Sicherheit ausgehen.

Die Anzahl der möglichen Zyklen pro Jahr, die von der Batteriekapazität und -leistung abhängt, sowie von Ihrer PV-Anlage und Ihrem Lastprofil, ist ein entscheidender Faktor bei der Auswahl der richtigen Batteriegröße. Unser Speicherrechner hilft Ihnen, die mögliche Anzahl an Jahreszyklen abzuschätzen und neben der optimalen Batteriekapazität, die für Ihren Bedarf optimale Solarbatterie auszuwählen.

Angaben vom Hersteller im Datenblatt

Auf der Grund der Alterungsprozesse verliert eine Batterie jedes Jahr ein klein wenig ihrer Nutzbaren Kapazität. Sind nur noch 70-80% der Nutzbaren Kapazität verfügbar, gilt das Ende der Lebensdauer erreicht. Der Grund: Die Verluste der Nutzbaren Kapazität beschleunigen sich ab diesem Niveau dramatisch. Während die ersten Kapazitätsverluste fast linear erfolgen, fällt die Kapazität nach Erreichen der 70%-Schwelle rasant ab. Wie lange die Batterie dann noch betrieben werden kann, lässt sich nur sehr schwer voraussagen. Die Herstellerangaben zur Lebensdauer einer Batterie beziehen sich deshalb immer auf diesen Zeitpunkt.

3. Preis

Verlässliche Endkundenpreise der gängigen Batteriespeicher bietet der Jahresbericht zur Speicherförderung der KfW. Die Angaben im KfW-Antrag werden anonymisiert von der RWTH Aachen ausgewertet. Die Ergebnisse werden regelmäßig veröffentlicht unter www.speichermonitoring.de

Der aktuelle Jahresbericht, der einen Zeitraum vom ersten H1/2013 bis H1/2015 und 3.741 Endkunden umfasst, gibt folgende Angaben zu den durchschnittlichen Kosten für Stromspeicher, inklusive Mehrwertsteuer, ohne Installationskosten (Die Installationskosten betrugen durchschnittlich 1.330 EUR pro Speichersystem):


Blei-SystemeLithium-Systeme
DurchschnittspreisDurchschnittspreis
Tiefster PreisHöchster PreisTiefster PreisHöchster Preis
H1 2013*1.5503.100
8501.9002.5503.850
H2 20131.4002.650
8002.1001.8503.400
H1 20141.3502.575
7751.9201.8003.400
H2 20141.3502.300
9001.8501.5003.070
H1 2015*1.2202.100
8001.6501.4502.930

*(gewichtet. Alle Angaben) in EUR pro KWh Nutzbarer Speicherkapazität, inkl. MwSt., ohne Installation


Preisentwicklung von Solarbatterien

Laut Monitoringbericht der KfW gaben die Endkundenpreise von Blei-Stromspeichern von 2013 bis 2015 um etwa 10% pro Jahr nach, die Systempreise für Speicher mit Lithiumzellen um etwa 15% pro Jahr.

Solarbatterien Preise in Deutschland 2013-2015. Solarstromspeicher Solarbatterie Batteriespeicher Preise Kosten Lithium Blei KfW Monitoring 2015

Wirtschaftlichkeit: Wie hoch sind die Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde?

Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Thermoskanne und wollen die „operationalen“ Kosten pro Liter gespeicherter heißer Flüssigkeit berechnen. Angenommen die Thermoskanne kostet 10 Euro, hat ein nutzbares Füllvolumen von einem Liter und wird 100 Mal pro Jahr verwendet. Nach einem Jahr geht die Thermoskanne kaputt, Sie hätten dann für 10 Euro insgesamt 100 Liter heiße Flüssigkeit gespeichert, d.h. ein Liter hätte Sie 0,10 Euro gekostet.

Hätten Sie die Thermoskanne nicht nur an 100 sondern an 200 Tagen verwendet (→ mehr Zyklen), hätten Sie innerhalb eines Jahres die doppelte Menge heiße Flüssigkeit durchgesetzt — die Kosten pro Liter lägen dann bei 0,05 Euro.

Und hätten Sie die Thermoskanne für zwei Jahre anstatt nur für ein Jahr verwenden können (→ Kalendarische Lebensdauer), wäre die Menge an gespeicherter Flüssigkeit nochmals verdoppelt und die Kosten pro Liter mit 0,025 Euro pro Liter entsprechend nochmals halbiert worden.

Bei einem Batteriesystem berechnet sich die Wirtschaftlichkeit ähnlich: Die “Kosten für die Thermoskanne” sind die Investitionskosten, und die “Menge an heißer Flüssigkeit” entsprechen der in der Lebensdauer gespeicherten Energiemenge. Und hier wird es spannend: Die Energiemenge berechnet sich bei Batterien durch Multiplizieren der nutzbaren Batteriekapazität mit der Effizienz und der Anzahl der Zyklen, die in der Kalendarischen Lebensdauer genutzt werden können.

Regel: Je höher die in der Kalendarischen Lebensdauer gespeicherte Energiemenge, desto günstiger sind die Speicherkosten in Euro pro gespeicherter kWh. Und je mehr Vollzyklen innerhalb dieser Lebensdauer gefahren werden können, desto günstiger ist die gespeicherte Kilowattstunde.

Nicht nur die Investitionskosten, sondern vor allem die Kalendarische Lebensdauer hat also einen starken Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit.

Achtung: Bei den meisten Solarbatterien wird das Kalendarische Ende der Lebensdauer erreicht bevor die vom Hersteller angegebene maximale Anzahl an Zyklen erreicht wurde! Einer der wichtigsten Faktoren zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines Systems ist daher die Anzahl der möglichen Zyklen pro Jahr. Wir bieten Ihnen deshalb zu jedem Speicher die Möglichkeit einer individuellen Simulation, mit der Sie die Anzahl an Jahres-Zyklen dieses Produkts anhand Ihres speziellen Verbrauchsprofils ermitteln können.

Viele Förderprogramme für Solarstromspeicher

Die bekannte KfW-Förderung für Solarbatterien (KfW 275) wurde Anfang 2016 neu gestaltet. Die Vorläufige Version des Förderprogramms kann hier abgerufen werden. Die Bundesregierung fördert damit den Kauf von Solarstromspeichern in Form von Tilgungszuschüssen, die für KfW-Kredite gewährt werden. Die wichtigsten Voraussetzungen:

  • Die Förderung gilt für Photovoltaikanlagen kleiner als 30 kWp, die nach dem 31.12.2012 installiert wurden.
  • Die maximale Leistungsabgabe der PV-Anlage am Netzanschlusspunkt muss auf 50% der installierten Leistung begrenzt werden (die restlichen 50% können für den Speicher genutzt werden).
  • Der Batteriespeicher muss eine Zeitwertersatzgarantie für einen Zeitraum von 10 Jahren vorweisen.
  • Die fachgerechte und sichere Inbetriebnahme muss nachweisbar durch eine vom Hersteller qualifizierte Fachkraft erfolgen.
  • Der Zuschuss zur Tilgung des KfW-Kredits beträgt zunächst 25% und nimmt ab Juli 2016 halbjährig um 3 Prozentpunkte ab:
AntragszeitraumAnteil an förderfähigen Kosten
01.03.2016 — 30.06.201625%
01.07.2016 — 31.12.201622%
01.01.2017 — 30.06.201719%
01.07.2017 — 31.12.201716%
01.01.2018 — 30.06.201813%
01.07.2018 — 31.12.201810%

Achtung: Für das Förderprogramm stehen nur 30 Millionen Euro bis Ende 2018 zur Verfügung. Der Zuschuss wird nur ausgezahlt, so lange der KfW diese Mittel zur Verfügung stehen. Bei aktuellen Preisen wären dies etwa 20.000 Systeme — so viel, wie allein in 2015 installiert wurden! Schnell sein lohnt sich also, denn es gibt keine Garantie, dass die Fördermittel bis Ende 2018 zur Verfügung stehen.

Die KfW-Förderung ist unter Umständen mit weiteren Zuschüssen kombinierbar, soweit das Zweifache der Förderung aus dem KfW-Förderprogramm nicht überschritten wird.

Zusätzliche Zuschüsse gibt es zum Beispiel in den folgenden Städten und Regionen:

  • In Bayern unterstützt das “10.000 Speicher Programm” die Neuanschaffung von Speichern mit bis zu 8.000 Euro
  • Im Saarland werden über die “Förderung von elektrischen Energiespeichersystemen (EnS)” mit einer Größe zwischen 3 und 30 kWh mit bis zu 30000€ gefördert. Die Höhe der Förderung kann dabei je nach erreichtem Autarkiegrad zwischen 35% und 55% der Ausgaben betragen.
  • Die Altbausanierung Serviceagentur (SAGA) der Stadt Düsseldorf unterstützt die Installation von Batteriespeichersystemen mit bis zu 20% der Brutto-Investitionskosten.
  • In Möhrfelden-Walldorf (Raum Frankfurt a.M.) wurde erst kürzlich das “Solarförderprogramm 2020” gestartet. Um Anreize für Speichergeräte zu schaffen wurden im städtischen Haushalt 30.000 Euro zur Förderung für private Investoren bereitgestellt.
  • Nordrhein-Westfalen prüft aktuell die Aufnahme von Speichern in das Programm “Progress.NRW”.
  • Weitere Kommunen planen bereits eigene Förderprogramme. Bleiben Sie über die neusten Entwicklungen informiert: enerkeep.com/blog

Sprechen Sie uns für weitere Informationen oder zur Klärung der Kombinierbarkeit jederzeit gerne an!

Ob und welcher Speicher für Sie Sinn macht, finden Sie heraus mit unserem Speicherrechner: Einfach und schnell die optimale Batteriegröße ermitteln und das passende Speichersystem auswählen. Sie erhalten kostenlose Beratung durch Experten und ausschließlich Angebote von qualifizierten Installateuren.

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